Personell musste kurzfristig umgestellt werden, da Zuspielerin Anda Bösche aus privaten Gründen verhindert war, hier sprang Ingrid Knoll ein und konnte neben dem Zuspielen auch noch im Block kräftig unterstützen. Mit harten Aufschlägen begann der Herrschinger-Express den ersten Satz, dem konnte der Gastgeber wenig entgegensetzten, mit 10:25 machten die Gäste deutlich das sie hier gewinnen wollen.
Das der SV Unterbrunn es weiterhin so leichtmachen wird war wohl nicht zu erwarten und bis Mitte des zweiten Satz konnte der GCDW nur eine Dreipunkte-Führung heraus spielen. Einige Annahmefehler auf Herrschinger Seite war aber das Einzige negative in diesem Satz, 22:25 das Satzende. Nach dem Seitenwechsel keine Spur von Einbruch im Herrschinger Spiel, wie so oft in den vergangen Jahren. Im Gegenteil jedem war klar das auf der Unterbrunnerseite nicht mehr allzuviel kommen wird, wenn Druckvoll weitergespielt wird. Und so spielte das Ammersee-Sextett ihren Stiefel fast Fehlerfrei runter, der Lohn Satzgewinn mit 14:25, 3:0 Spielgewinn und 3:0 Punktegewinn.
"Wir können uns nur kurz ausruhen, denn schon am kommenden Montag ist der Tabellenführer, Schongau, zu Gast. Hier wollen wir guten Volleyball zeigen, der Ausgang ist nicht so entscheidend wie die restlichen Spiele. Die müssen nähmlich allen erst noch gewonnen werden um das Ziel Relegationsplatz zu erreichen.", so Gröper
